Sie ist eigensinnig und verletzlich. Klug und intuitiv. Leidenschaftlich und hartnäckig. Sie träumt von Gerechtigkeit - wohl wissend, dass es die selten gibt. Sie raucht zu viel und schläft zu wenig, wenn die Gedanken an die Toten sie verfolgen. Sie gibt nicht viel auf Mode oder Konventionen. Sie lebt allein, trinkt lieber Bier als Wein und hört gern Rockmusik von Manfred Mann und Patti Smith. Hin und wieder legt sie Tarot, und auch wenn sie versucht, den Karten nicht zu viel Macht beizumessen, belügen sie sie nie.
In der Mordkommission ist Judith Krieger meist die einzige Frau unter Männern – und eine Quereinsteigerin. Dennoch galt sie als Topermittlerin, bis ihr bester Freund und Kollege im Dienst erschossen wurde. Seitdem ist sie dünnhäutig, kämpft mit den Gespenstern aus ihrer Vergangenheit, in der es zu viele Abschiede gab. Nur sehr allmählich lernt Kommissarin Judith Krieger ihren Teampartner Manni Korzilius zu schätzen. Und sogar zu mögen.
Name: Judith Krieger Geboren: 10. Juni 1966 in Berlin-Wilmersdorf Familienstand: ledig, kinderlos. Vater: Thomas Engel, Jurastudent – starb 1969 in Kathmandu. Mutter: Eva, Arzthelferin, verheiratet seit 1970 mit Wolfgang Krieger, der Judith adoptierte. Geschwister: Zwei Halbbrüder - die Zwillinge Edgar und Artur. Größe: 1,71 m Gewicht: ca. 65 kg Augenfarbe: grau Haarfarbe: mahagonirot Besondere Kennzeichen: blauer Rand um die Iris, Sommersprossen, Locken. Wohnort: Köln Ausbildung: Jurastudium, Polizeischule. Frühere Jobs: Barkeeperin, Zeitungsausträgerin, Nachtwächterin im Frauenhaus. Dienstgrad: Kriminalhauptkommissarin. Dienststelle: Polizeipräsidium Köln, Mordkommission. Sie mag: 70er Jahre Rockmusik. Laue Sommernächte auf ihrer Dachterrasse, Boule im Park. Sie hasst: Unterdrückung. Selbstgefälligkeit. Ihr Traum: Eine bessere Welt. Ihr Laster: Selbstgedrehte Zigaretten. Ihr Stärke: Intuition. Ihr Schwäche: Höhenangst. Und ein Hang zur Melancholie.


