„Der Tatort ist eine Provokation. Der Täter will Aufmerksamkeit – für sich, für den Toten, für was auch immer. Ist das die Wahrheit? Vielleicht, ja, die Wahrheit des Täters. Doch die seines Opfers ist eine andere.“

NICHTS ALS ERLÖSUNG

Nichts als Erlösung

Judith Kriegers fünfter Fall. Ein Toter ohne Gesicht. Eine Familientragödie. Und ein niemals gesühntes Verbrechen aus der Vergangenheit. - Die Jagd nach dem Täter führt Hauptkommissarin Judith Krieger von Köln über Südhessen bis nach Griechenland. Und zu einem lange verschwiegenen Kapitel deutscher Geschichte: Dem Schicksal der Heimkinder in der Nachkriegszeit. Doch der Mörder verfolgt seinen eigenen Plan. Einen Plan, in dem Judith die Hauptrolle spielt ...

NICHTS ALS ERLÖSUNG (2011)

Taschenbuch, 352 Seiten, Piper 2016    bestellen
Hörbuch, gelesen von Karen Schulz-Vobach    bestellen
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ein brutal entstellter Toter mitten in der Kölner Altstadt stellt Hauptkommissarin Judith Krieger gleich vor mehrere Rätsel: Wie ist es möglich, dass niemand den Mord bemerkte? Wer ist der Tote, den niemand zu vermissen scheint? Und wer war der Mann, der vom Tatort floh, ohne dass Judith ihn erkannte? Hat der Mörder womöglich bei seinem Opfer auf das Eintreffen der Polizei gewartet?
Als Judith und ihr Kollege Manni Korzilius das Mordopfer identifizieren, stoßen sie auf eine Familientragödie. Vor 20 Jahren stand Jonas Vollenweider selbst unter Mordverdacht. Damals war im Haus seiner Eltern ein Blutbad angerichtet worden. Seitdem sind Jonas’ Eltern und Schwester spurlos verschwunden.
Die Suche nach dem Täter führt Judith schon bald noch weiter zurück in die Vergangenheit. In den 60er Jahren leiteten die Vollenweiders ein Kinderheim, dessen Wurzeln bis in die NS-Zeit zurück reichen. Was ist dort geschehen? Ist der Täter ein ehemaliges Heimkind? Ist Rache sein Motiv?
Eine rasante Jagd nimmt ihren Lauf, die Judith bis auf die griechische Insel Samos führt. Doch trotz aller Anstrengungen ist der Mörder ihr immer einen Schritt voraus. Immer unverhohlener nimmt er sogar Kontakt mit Judith auf. Sie steht im Zentrum seines perfiden Plans – und all seines Denkens. Denn was vergangen ist, ist noch lange nicht vergessen.