"Von Klönnes besonderer Klasse zeugte nicht nur die mitreißende Art und Weise ihres Vortrags. Vor allem die Dramaturgie der Geschichte und die detailreichen und feinfühligen Schilderungen der Szenen fesselten die Zuhörer."

Rheinische Post

Lesereise Farben der Schuld

Rückblick auf die Lesungen Herbst 2009 – Sommer 2011

Dresden, 2. Juni 2011
Podiumsdiskussion beim 33. Deutschen Evangelischen Kirchentag
Foto: Michael Haus

„Wie relevant ist Kirche in meinem Leben?“ lautete das Motto der Podiumsdiskussion, zu der mich der Evangelische Kirchentag nach Dresden eingeladen hatte. Ein spannendes Thema – auch für eine Krimiautorin. Mit mir diskutierten (v.l.): Der Tagesspiegel-Redakteur Malte Lehming, der Grüne-Europapolitiker Sven Giegold und der Publizist Christian Nürnberger. Die Schweizer Theologin Dr. Christina Aus der Au (Mitte) moderierte.

Heinsberg, 6. Mai 2011
Gisa Klönne und Wolfgang Dieder, Bürgermeister von Heinsberg. Foto: Bernd Uwe Schwenzfeier

Im Rahmen des Krimifestivals CRIMINALE stellte Gisa Klönne in Heinsberg ihren Kurzkrimi HERREN VON HEINSBERG vor, den sie im Vorfeld eigens für und über Heinsberg geschrieben hatte.

23. März 2011
Ladies Crime Night im Polizeipräsidium Bonn
Foto: privat

Lesen bis der Wecker klingelt und das im 8-Minuten Takt. Diese Spezialität des Netzwerks MÖRDERISCHE SCHWESTERN begeisterte das Publikum im Bonner Polizeipräsidium. Mit mir lasen (v. l.): Ulrike Rudolph, Judith Merchant, Ulla Lessmann, Brigitte Glaser, Beate Sauer, Sabine Deitmer, Petra Raetegui und Ingrid Strobl.

16. März 2011
Krimifestival München
Foto:Krimifestival München

Das Krimifestival München ist Kult, meine Lesung im Polizeipräsidium war nach wenigen Tagen ausverkauft. Weitere Akteure der Veranstaltung waren Dr. Sybille Fieseler (Institut für Rechtsmedizin), Markus Kraus (Leiter der Mordkommission) und Moderatorin Sabine Thomas.

Speyer, 27. November 2010 Zur 8. Spey’rer Kriminacht inszenierte die Theatergruppe Dicke Luft FARBEN DER SCHULD. Hier im Bild Rechtsmedizinerin Ekaterina Petrowa bei der Obduktion.
Foto: Michael Haus

Der Herbst ist traditionell die Zeit der Lesefestivals. In 2010 war ich unter anderem zu Gast beim Literaturfest Niedersachsen in Osnabrück, beim Krimifestival Marburg und beim 1. Berliner Frauenkrimifestival der Mörderischen Schwestern. Außerdem las ich in einer zum Kulturzentrum umgebauten alten Dorfschule in Burbach bei Siegen und in der Katholischen Bücherei Buseck bei Gießen. Dort saß der Gemeindepfarrer in der ersten Reihe und ließ sich von meiner Lesung über einen ermordeten Priester keineswegs schrecken. Absoluter Höhepunkt meiner Lesereise 2010 waren dann zweifellos zwei restlos ausverkaufte Kriminächte in Speyer am 27. Und 28. November. Dort wurden Teile meiner Lesung für mich und alle Zuschauer als Theaterstück inszeniert und so kam ich zu dem Vergnügen, die von mir erfundenen Figuren endlich einmal leibhaftig vor mir zu sehen.

Speyer, 27. November 2010
Foto: Michael Haus

Schlussapplaus für die Spey’rer Kriminacht. Gisa Klönne mit den Moderatorinnen des Abends und den Darstellern ihrer Figuren Bat und Fabian.

Polizeipräsidium Bonn,
24. März 2010

Foto: Michael Haus

Zu meiner Lesung im Polizeipräsidium Bonn drängten sich über 300 Fans – darunter viele Polizeibeamte - in den eng bestuhlten Saal. Es war ein perfekt organisierter Abend, begleitet vom Jazz des Landespolizeiorchesters. Als Bühnendekoration standen Priester und Ritter hinter mir Pate, passend zum Setting von FARBEN DER SCHULD. Zum Abschluss gab es für mich noch eine Überraschung: Der Leiter der Mordkommission ernannte mich zur Ehrenkommissarin der Bonner Polizei.

Schloss Kaarz in Mecklenburg
2. Dezember 2009

Foto: Gisa Klönne

Zu meiner letzten Lesung in 2009 hatte mich der Hinstorff Literatur-Förderkreis aus Brüel ins romantische Schloss Kaarz nach Mecklenburg geladen. Das kannte ich schon von meiner Lesereise 2006 und wieder war ich begeistert von dem aufgeschlossenen Publikum und dem Ambiente des Schloss-Hotels. Viele der rund 60 Zuhörer nahmen übrigens eine ziemlich lange Anfahrt in Kauf. Was für die hervorragende Arbeit der Veranstalter spricht.

Roßdorf, 26. November 2009
mit Winfried Steinhaus (Polizeipfarrer), Gabriele Herbert (Moderatorin) und Horst Kertscher von der Polizeiberatungsstelle Darmstadt)
Foto: privat

In Roßdorf bei Darmstadt bin ich aufgewachsen. So waren unter den zahlreichen Zuhörern auch ehemalige Schulfreundinnen, was mich ganz besonders freute und was später für einen feinen Ausklang sorgte. Neben meiner Lesung gab es Fachinformationen von einem Polizeipfarrer und einem Personalberater der Polizei in Hessen – Gabriele Herbert moderierte souverän. Eingeladen hatten die Buchhandlung Bücherinsel und Margarethe Palka, Frauenbeauftragte von Roßdorf, im Rahmen ihrer Herbst-Veranstaltungsreihe „Frauen lesen“.

Neunkirchen im Saarland
25. November 2009

mit den Veranstalterinnen Allwit Gerritsmann und Gabi Umlauf-Will in der Buchhandlung König
Foto: privat

Der 25. November ist „Internationaler Tag zur Überwindung von Gewalt an Frauen und Mädchen“, ausgerufen von der Menschenrechtsorganisation „Terre des Femmes“. In diesem Jahr häuften sich die Anfragen bei mir, ob ich zu diesem Anlass nicht noch einmal aus NACHT OHNE SCHATTEN lesen könne, da es in diesem Roman ja um Gewalt gegen Frauen geht. Am 24. November folgte ich der Einladung des Frauenbüros in die Stadtbibliothek Leverkusen und am 25. November las ich in der Buchhandlung Bücher König im Saarland. Dorthin hatte mich die evangelische Frauenbeauftragte des Saarlands, Allwit Gerritsmann, im Rahmen ihrer Kampagne „Leselust = Lesbenslust“ gelockt, für die sie NACHT OHNE SCHATTEN als Lektüre empfiehlt. Mit im Boot war außerdem Gabi Umlauf-Will, Vorsitzende des Fördervereins Frauenhaus Neunkirchen. Und - wie bereits in Leverkusen - ein begeistertes Publikum.

Refrath, 18. November 2008
Gruppenbild mit den netten Damen der Literaturgruppe Lesezeichen
Foto: privat

Auf Einladung der Büchereizentrale Niedersachsen las ich im November in Bibliotheken in Osterholz-Scharmbeck, Cuxhaven sowie in Dinklage vor sehr begeistertem Publikum, das es beinahe schaffte, den Büchertisch leer zu kaufen. Besonders viele Fragen zum Schreiben beantwortete ich nach meiner Lesung in Refrath bei Köln, denn Veranstalter war der private Lesezirkel „Lesezeichen“. Am nächsten Tag fuhr ich dann weiter nach Düsseldorf, zum FrauenKrimiFestival 2009 des Netzwerks MÖRDERISCHE SCHWESTERN.

Köln, 10. November 2009
Lesung zwischen Büchern im Buchladen in Nippes.
Foto: Michael Haus

Das zweite Heimspiel nach der Buchpremiere. In meiner Kölner Lieblingsbuchhandlung war es wie immer gemütlich und sehr gut besucht. Als Gastgeschenk erhielt ich von Ladeninhaberin Dorothee Junck statt Blumen einen Mini-Revolver für den Schlüsselbund, der auch als Taschenlampe dienen kann. Sehr praktisch und ein absolutes Must-Have für eine Krimiautorin, fand ich sofort. Und weil es so schön war, las ich am 23. November gleich noch mal in Nippes. Diesmal jedoch Kriminell-Weihnachtliches aus meiner Bestseller-Anthologie „Fürchtet Euch nicht“ – gemeinsam mit meinen Kolleginnen Brigitte Glaser und Ulla Lessmann.

Warsingsfehn
7. November 2009

Mit Kollegin Maeve Carels und Judith-Krieger-Puppe
Foto: privat

Bereits zum sechsten Mal luden die Macher der Ostfriesischen Krimitage zum Morden im Norden und bescherten mir gleich zwei ausverkaufte Veranstaltungen. Gemeinsam mit Kollegin Maeve Carels las ich am 7. November im Café Harlekin in Warsingsfehn, wo eine Judith-Krieger-Puppe die Bühne zierte. „Nur die Locken fehlen leider“, raunte mir eine der findigen Gestalterinnen zu. Am nächsten Vormittag ging es dann weiter zum Literaturbrunch im Kulturspeicher in Leer, gemeinsam mit Friesenkrimi-Autorin Ulrike Baron.

Friesoythe
5. November 2009

Bei dieser Lesung war ein echtes Chamäleon dabei
Foto: privat

Rund 100 Besucher kamen in Friesoythe zu meiner Lesung ins Kulturzentrum Alte Wassermühle. Eingeladen hatte die Katholische Bücherei Sankt Marien – trotz Priestermord im Buch. Selbst der örtliche Gemeindepriester saß im Publikum und befand am Ende: „Das was Sie gelesen haben, Frau Klönne, war doch gar nicht so schlimm.“ - Der exotischste Zuhörer an diesem Abend war eindeutig Chamäleon Casimir, der sein Dasein normaler Weise als Haustier einer der Bibliothekarinnen fristet.

Frankfurt am Main
17. Oktober 2009

Crimetime im Lesezelt der Frankfurter Buchmesse
Foto: Katharina Ilgen

Das Spiegelzelt auf dem Messeinnenhof ist ein Publikumsmagnet. Hier wechseln die vorlesenden AutorInnen im Stundentakt. Ich war in diesem Jahr zum ersten Mal dabei - gemeinsam mit dem schwedischen Bestsellerautor Hakan Nesser (links) und dem Erfolgsduo Volker Klüpfel und Michael Kobr. Weitere Stationen meiner Lesereise im Oktober waren unter anderem Berlin, Mannheim, das Krimifestival Marburg und das Bücherfest Rhein-Main in Offenbach, wo ich den Krimipart gemeinsam mit den Kollegen Jan Seghers und Jan Costin Wagner bestritt.

Waldbronn, 7. Oktober 2009
Lesung im Modehaus „Women“ organisiert von der Buchhandlung LiteraDur
Foto: Buchhandlung LiteraDur

„Wir veranstalten unsere Lesungen immer nebenan im Modegeschäft“, hatte Buchhändler Sven Puchelt mir im Vorfeld gesagt. Lesen zwischen Kleiderständern? Halb im Schaufenster sitzend? Das war definitiv eine neue Erfahrung für mich – aber es hat funktioniert. Weil das Ladengeschäft hell und großzügig geschnitten ist und weil Buchhändler und Modeverkäuferinnen alles perfekt organisierten.

Köln, 29. September 2009
Buchpremiere in der Mayerschen Buchhandlung
Foto: Michael Haus

Die erste Lesung war ein Fest: Ein volles Haus. Begeisterte Fans. Mit mir saß Polizeiseelsorger Michael Pulger auf der Bühne. Er hatte mir bei den Recherchen zu FARBEN DER SCHULD Einblicke in seine Arbeit mit traumatisierten Polizisten gegeben. Nun verstand er es, dies fürs Premierenpublikum sehr unterhaltsam zu wiederholen. Die Journalistin Antje Deistler (WDR) moderierte wunderbar auf den Punkt.

Sie möchten mich zu einer Lesung einladen? Sehr gern! Bitte wenden Sie sich an Antoinette von Schwarzkopf,
Ullstein Buchverlage,
Tel. 030 / 23456-342
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